Mit Barclays hat das siebte ausländische Geldinstitut die Genehmigung erhalten, Mitglied der Shanghai Gold Exchange zu werden. Die Niederlassung von Barclays in Shanghai kann nun auf der Handelsplattform www.sge.com.cn tätig werden.
Eine entsprechende Genehmigung für den Handel besitzen bereits Credit Suisse, HSBC, Standard Chartered, Bank of Nova Scotia und die United Overseas Bank Damit öffnet China weiter seinen streng kontrollierten Goldmarkt.
Vor kurzem hatten die HSBC und die Australia and New Zealand Banking Group die Genehmigung erhalten, Gold-Futures an der Shanghai Gold Exchange zu handeln. Die Shanghai Gold Exchange ist Chinas wichtigste Edelmetalle Börse für Gold Silber und Platin
viaBarclays hat Genehmigung für Goldhandel in China erhalten – shareribs.com: Rohstoffe – Metalle und Minen.
Graham Newall – Senior Vice President
Mr. Newall was formerly Global Head of the Barclays Capital Futures & Derivatives business of Barclays Bank. He was a Director of The London Clearing House where he was part of the team that designed its Swapclear product and was also a Board member of The Futures Industry Association.
viaBoard of Directors & Senior Management_泛亚黄金交易所.
Gold und Silber und die entsprechenden Futures an der Pan Asia werden das Spiel an der CME und LBMA grundlegend ändern! Das ist den westlichen Bullionbanken und vor allem den nackten Shortern und deren Auftraggebern (FED+USA, City of London+UK) gar nicht Recht, denn diese neuen Kontrakte werden mit denen der westlichen Bullionbanken konkurrieren. Mit einem gravierenden Unterschied: die Kontrakte der Bullionbanken sind zu etwa 10% – die der Pan Asia aber zu 100% gedeckt, mit Nachweis der Barrennummern – was bedeutet, dass es kein Gegenpartrisiko gibt, da die Barren dem Eigentümer fest zugeordnet sind (allocated accounts) – und das ohne zusätzliche Kosten!
Bei der LBMA läuft das völlig anders. Wenn zum Beispiel der Manager eines Pensionsfonds 10 Tonnen Gold kaufen möchte, dann kauft er dort das Gold für zB 1700$ die Unze, überweist sein Geld und bekommt von der Bank einen Kaufbeleg. Aber die Bank kauft das Gold nicht am Markt – sie sagt nur dem Manager, dass er jetzt 10 Tonnen Gold besitzt – das ist fractional Banking in Reinkultur – oder sagen wir es auf deutsch: das ist astreiner Betrug. Warum wird das gemacht? Zum Einen, weil kaum ein Fondsmanager sich sein Gold liefern lässt – er wüsste gar nicht, wohin damit. Zum Anderen würde man mit dem Kauf von 10 Tonnen Gold einen Kaufdruck auf den Goldpreis ausüben, was überhaupt nicht gewünscht ist.
Die Panasia Gold Exchange ist gerade dabei, eine eigene Softwareplattform von Grund auf neu zu entwickeln, da die Chinesen der westlichen Software nicht über den Weg trauen. Diese neue Börsensoftware soll im vierten Quartal 2011 eingeführt werden.
Maguire geht davon aus, dass einiges an Geschäft, was aktuell noch an der CME und der LBMA abgewickelt wird, auf die Pan Asia wechseln wird, einfach deshalb, weil sie dort ohne Zusatzkosten allokierte Gold- und Silberkonten bekommen, unter Nachweis der Barrennummern – also voll transparent. Und wenn ich (divo) die Chinesen richtig einschätze, dann werden sie die eingelagerten Barren regelmäßig und transparent kontrollieren lassen – einfach deshalb, um sich von dem zwielichtigen Gebaren der westlichen Börsen abzuheben.
Sollte Maguire Recht behalten und tatsächlich große Teile des Geschäfts von der CME und LBMA an die Pan Asia wechseln, dann werden die Bullionbanken das Gold physisch kaufen müssen. Wie würde das aussehen? Angenommen der oben genannte Pensionsfondsmanager bekommt Wind von der Pan Asia und dass er dort sein Gold tatsächlich zu einhundert Prozent physisch hinterlegt bekommt, dann könnte er bei der LBMA beantragen, dass das Gold an die Pan Asia transferiert wird. (Siehe Chavez) Nun müssen die Banker 10 Tonnen Gold am Markt kaufen – aber zu heutigen Preisen von 1900 Dollar und machen dabei pro Unze 200 Dollar Verlust. Das macht bei 10 Tonnen runde 64 Millionen Dollar. Das waren nur 10 Tonnen – die LBMA hat sehr viel mehr Gold verkauft und behauptet es eingelagert zu haben.
Sagen wir, die LBMA hat 1000 Tonnen Gold verkauft und eingelagert, dann sind das schon 6,4 Milliarden Dollar Verlust – aber auch nur bei der genannten Relation von 1700 zu 1900 Dollar. Es gibt bestimmt Anleger, die ihr Gold schon seit vielen Jahren dort lagern und vielleicht bei 800 Dollar gekauft haben – oder noch günstiger… Diese Käufe werden den Goldpreis nach oben treiben, denn nun müssen die Banken das Gold tatsächlich physisch am Markt kaufen…
Auch, wenn die Halter von unallokiertem LBMA-Gold – also von reinem Papiergold – ihr Gold nicht transferieren, sondern ihre LBMA-Position nur auflösen, verlieren die Banken das gleiche Geld – da sie den Halter ja in Höhe des aktuellen Kurses in Cash auszahlen müssen. Wenn dieser dann an der Pan Asia physisch hinterlegte Gold-Kontrakte erwirbt, muss das zugehörige Gold physisch gekauft und dort hinterlegt – was dann wieder Kaufdruck auf den Goldpreis ausübt. Hierzu ist interessant, dass sechs chinesische Großbanken nun um 8 Uhr chinesischer Zeit einen eigenen Goldpreis festlegen (Fixing).
Sollten die genannten Entwicklungen tatsächlich eintreten, dann wird etwas passieren, was es schon seit vielen Jahrzehnten nicht mehr gegeben hat – das Gold wird langsam aber sicher seinen wahren Marktpreis finden. Wo der liegt – das weiß niemand.In Kürze können also interessierte Anleger an der Pan Asia Gold Exchange Gold- und Silber-Futures kaufen, die zu einhundert Prozent physisch gedeckt sind. Das Gold und Silber kann an dieser Börse in allen Währungen gehandelt werden – auch in Renmimbi. Das ist Chinas Weg, den Renmimbi in den internationalen Markt zu bringen – und später evtl. auch als (edelmetallgedeckte?) Reservewährung zu etablieren.
viaPan Asia Gold Exchange = Game Changer | DER KLARE BLICK.