Algorithmische Moral: Wen soll das Roboterauto im Zweifelsfall opfern?

Roboterautos sollen die Zahl der Verkehrsopfer senken. In schlimmen Situationen aber müssen sie zwischen mehreren Übeln wählen. Nur wie? Forscher zeigen, wie janusköpfig wir denken.

Die Fürsprecher autonom fahrender Autos führen ein großes Versprechen im Munde: Wenn einmal Computer selbständig Fahrzeuge steuern, dann kann das Gros der Verkehrsunfälle vermieden werden. Weniger Menschen würden verletzt oder gar getötet. Manche Berechnungen gehen davon aus, dass bis zu 90 Prozent aller heutigen Unfälle mit autonomen Autos vermeidbar sind. Auf diesem Hoffnungsszenario liegt ein Schatten, nachdem vergangene Woche bekannt wurde, dass ein Fahrer eines Tesla-Autos tödlich verunglückte, der dem Autopiloten seines Fahrzeugs vertraut hatte.

Unabhängig von diesem Todesfall stellt das Konzept autonom fahrender Autos Computer und Algorithmen vor Entscheidungen, die bisher Menschen treffen müssen – und die in Dilemmas enden können. Das verdeutlicht ein unlängst in der amerikanischen Wissenschaftszeitschrift „Science“ erschienener Artikel.

Der Schutz anderer Verkehrsteilnehmer ist wichtig

Für den Beitrag haben amerikanische und französische Wissenschaftler in sechs nicht-repräsentativen Online-Befragungen im vergangenen Jahr rund 2000 Amerikanern mit unterschiedlichen Fragestellungen konfrontiert. Obwohl die Befragungen unterschiedlich ausgestaltet waren, drehten sie sich im Kern immer um eine Frage: Ob es moralischer wäre, wenn ein autonom fahrendes Auto einen oder auch mehrere Fahrzeuginsassen tötet, um so eine höhere Zahl an Menschenleben außerhalb des Fahrzeugs zu retten? Über alle Befragungen hinweg entschied eine Mehrheit der Teilnehmer, dass der Schutz Außenstehender wichtiger sei. Doch variierten die Zustimmungsraten in den einzelnen Befragungen beträchtlich, je nachdem wie die exakte Fragestellung lautete.

So stimmten zum Beispiel 76 Prozent der rund 180 Teilnehmer der ersten Befragung der Aussage zu, dass es durchaus moralischer sei, wenn ein autonomes Auto einen Fahrzeuginsassen tötet, um zehn Fußgänger zu retten. Später wurden diese Befragten darum gebeten, auf einer Skala von 0 bis 100 anzugeben, ob autonome Autos so programmiert sein sollten, dass sie den Fahrer schützen (0) oder dass sie die Zahl der Todesfälle minimieren (100). Das Medianergebnis lautete dabei 85 – 50 Prozent der Befragten tendierten also deutlich dafür, dass autonome fahrende Autos die Zahl der Todesfälle minimieren sollten.

Kommen Verwandte ins Spiel, wird es kompliziert

In einer zweiten Befragung mit nunmehr 450 Teilnehmern passten die Wissenschaftler sodann die Zahl der Opfer außerhalb des Autos an: Je nach Frage, variierte sie zwischen eins und einhundert. Wenn lediglich ein Menschenleben außerhalb des Autos gerettet werden sollte, waren nun gerade einmal noch 23 Prozent der Befragten dafür, dass der oder die Fahrzeuginsassen geopfert werden sollten. Stieg die Opferzahl außerhalb des Fahrzeug, stieg aber auch wieder die Zustimmung dafür, stattdessen die Fahrzeuginsassen zu opfern und erreichte schnell die Werte der ersten Befragung.

In einer dritten Umfrage stießen die Wissenschaftler dann auf ein Dilemma: Sie wollten von den Teilnehmern unter anderem wissen, wie wahrscheinlich es ist, dass sie sich selbst für eines von zwei verschiedenen autonom fahrenden Autos entscheiden: eines, das die Fahrzeuginsassen schützt, und eines, das die Zahl der Opfer außerhalb minimiert. Dabei stellte sich heraus, dass die Befragten generell immer noch dafür waren, dass ein autonom fahrendes Auto die Zahl der Todesopfer minimieren sollte. Wenn sie oder ihre Familienmitglieder aber selbst in einem solchen säßen, entschieden sie sich im Mittel häufiger für das Fahrzeug, das die Insassen schützt.

Die vierte Umfrage bestätigte diese Einstellung. Darin gaben die Wissenschaftler nun die Programmierung des Autos vor: Wenn Fußgänger auf der Straße wären, würde das Auto diesen stets ausweichen und damit womöglich die Fahrzeuginsassen oder aber unbeteiligte Fußgänger am Straßenrand gefährden. Außerdem variierten sie die Zahl der möglichen Todesopfer außerhalb des Fahrzeugs. Generell bewerteten die Teilnehmer dieser Umfrage nun wieder jenen Algorithmus positiv, der dazu führt, dass ein unbeteiligter Fußgänger am Straßenrand getötet wird, um zehn Menschen auf der Straße zu retten. Weniger Zustimmung erhielt aber jener Algorithmus, der lediglich einen unbeteiligten Fußgänger opfern würde, um einen Menschen auf der Straße zu retten. Der Algorithmus jedoch, der seinen Fahrer opfern würde um zehn Menschen auf der Straße zu retten wurde gemischt eingeschätzt.

Ein Trittbrettfahrer-Problem

In Punkto allgemeiner Moral bewerteten ihn die Befragten sehr positiv. Sie waren auch dafür, dass andere Nutzer autonomer Autos genau diesen Algorithmus verwenden sollten. Wenn es aber darum ging, selbst ein so programmiertes Auto zu kaufen, sank die Zustimmung. Das zeige dreierlei, schreiben die Autoren des „Science“-Beitrags. Zwar befürworten die Befragten autonome Autos, die die Zahl der Todesfälle minimieren und dafür womöglich den Fahrer opfern. Sie fänden auch gut, wenn andere Verkehrsteilnehmer solchermaßen programmierte Autos fahren würden. Aber für sich selbst würden sie sie eben nicht in Erwägung ziehen.

Die Autoren sehen in dieser Reaktion ein klassisches gesellschaftliches Dilemma, das auf dem Feld der Trittbrettfahrer-Theorie fußt. Jeder potentielle Nutzer eines autonomen Autos, das die Zahl der Todesfälle minimieren soll, habe die Versuchung, es eben gerade nicht zu nutzen. So komme es dazu, dass das gesellschaftlich bestmögliche Ergebnis nicht eintrete, nämlich die Verletzten und Toten im Straßenverkehr zu reduzieren.

Regulierung stößt an Grenzen

Ein Ausweg aus diesem Dilemma könnte Regulierung sein, dass also der Gesetzgeber vorgibt, wie ein autonomes Auto programmiert sein muss. In ihren beiden abschließenden Befragungen erkundeten die Wissenschaftler daher, wie die Teilnehmer zur Regulierung stehen. Es stellte sich unter anderem heraus, dass die Neigung sehr gering ist, ein autonom fahrendes Auto zu kaufen, für das der Gesetzgeber vorschreibt, dass es den Fahrer opfert, um Außenstehende zu schützen. Die Autoren schließen daraus, dass Regulierung für autonom fahrende Autos zwar notwendig sei aber auch kontraproduktive Folgen zeitigen könnte. Insbesondere seien Regulierer mit zwei Schwierigkeiten konfrontiert. Auf der einen Seite scheinen die Menschen autonom fahrende Autos nicht zu wollen, die die Zahl der Menschenleben minimieren und dafür womöglich den Fahrer opfern. Schlimmer wiegt aber laut den Wissenschaftler, dass genau diese Art der Regulierung die Einführung der autonomen Autos verhindert, obwohl sie ja eigentlich Menschenleben retten soll. Es liege daher in der Verantwortung des Gesetzgebers sowie der Autohersteller, diese Hürde aus dem Weg zu räumen.

Dass das nicht einfach wird, ist den „Science“-Autoren bewusst. „Herauszufinden, wie eine ethisch handelnde autonome Maschine gestaltet sein muss, ist eine der größten Herausforderungen, vor der die Forschung an künstlicher Intelligenz heute steht. Doch weil wir anfangen Millionen Autos mit Autonomie auszustatten, ist es dringend nötig, dass wir uns über algorithmische Moral Gedanken machen.“

Quelle: Algorithmische Moral: Wen soll das Roboterauto im Zweifelsfall opfern? – Wirtschaftspolitik – FAZ

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Grünes Licht im EU-Rat für Auto-Notruf eCall

Der Ausschuss der Ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten hat den Weg frei gemacht für den jüngsten Kompromiss mit dem EU-Parlament, wonach von 2018 an Neufahrzeuge mit einem Ortungssystem ausgerüstet sein müssen.

Verhandlungsführer des EU-Rats und des europäischen Abgeordnetenhauses haben sich endgültig auf eine gemeinsame Linie beim geplanten Auto-Notruf eCall verständigt. Es bleibt demnach beim jüngsten Beschluss des federführenden Binnenmarktausschusses des Parlaments. Demnach müssen Neufahrzeuge von Anfang April 2018 an über ein Ortungssystem mit der vorgesehenen Notrufmöglichkeit verfügen. Bereits angebotene Lösungen von Drittparteien sollen weiter zusätzlich nutzbar sein, solange die eCall-Funktion garantiert ist.

Die Infrastruktur für das System müssen die EU-Länder bis Anfang Oktober 2017 installiert haben, meldet der Ausschuss der Ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten (Coreper). Der Ministerrat muss der Coreper-Entscheidung noch bei einer seiner Sitzungen zustimmen, was aber als Formsache gilt und am 17. Dezember erfolgen dürfte. Das Parlament soll das Verordnungspaket voraussichtlich im März final absegnen. Mit Widerstand ist auch dort nicht mehr zu rechnen.

Geplant ist, dass der bordeigene Notruf bei einem Zusammenstoß im Straßenverkehr oder vergleichbaren Unglücken nach dem Auslösen der Airbags automatisch die einheitliche europäische Notrufnummer 112 anwählt. Zusätzlich haben die Abgeordneten sichergestellt, dass ein Alarm manuell ausgelöst werden kann. Das entsprechende Kontrollsystem muss aber so eingestellt sein, dass ein unabsichtlicher Notruf ausgeschlossen wird.

Die übermittelten Informationen haben die Volksvertreter auf die Fahrzeugklasse, die Art des Treibstoffs sowie die Zeit und den exakten Ort des Unfalls beschränkt. Rettungsstellen dürfen diese Daten nicht ohne ausdrückliche Genehmigung der Betroffenen an Dritte weitergeben, zudem müssen sie vom Fahrer einfach und dauerhaft gelöscht werden können. Die Nutzung des Systems soll allen Fahrern kostenlos möglich sein.

viaGrünes Licht im EU-Rat für Auto-Notruf eCall | heise online.

Briten testen ab 2015 selbst fahrende Autos

In Großbritannien sollen ab Jänner 2015 selbst fahrende Autos auf öffentlichen Straßen unterwegs sein. Die Testserie in drei noch nicht ausgewählten Städten werde eineinhalb bis drei Jahre dauern, teilte die britische Regierung heute mit.

Bis Ende des Jahres werde das Verkehrsgesetz so überarbeitet, dass es die Probefahrten zulasse. Wie viele der autonom fahrenden Autos auf die Straße sollen, wurde zunächst nicht bekannt. Über Kameras und Sensoren gesteuerte Fahrzeuge sind testweise auch schon in den USA und Japan unterwegs.

Die Briten wollen sowohl Roboterautos ohne Fahrer testen als auch solche, bei denen ein Fahrer im Notfall ins Geschehen eingreifen kann.

viaBriten testen ab 2015 selbst fahrende Autos – news.ORF.at.

Kreis Dillingen: Verkäufer mit dem Tod bedroht

Landkreis Ein 35-Jähriger aus einer Gemeinde im Landkreis Dillingen versteigerte seinen Pkw bei einer Ebay-Auktion. Diese endete am 8. Februar. Ein Bieter aus einer Stadt in Nordrhein-Westfalen bekam für 16000 Euro den Zuschlag. Am 10. Februar meldete sich der Käufer bei dem 35-Jährigen und erklärte, dass er einen Freund zur Abholung des Wagens schickt der das Fahrzeug auch bar bezahlen würde.

Als Übergabetreffpunkt wurde der Bahnhof in Dillingen vereinbart. Dort traf dann auch der „Freund“ des Käufers am 13. Februar, gegen 14 Uhr, ein, so der Bericht der Polizei. Er übergab die Kaufsumme in bar und fuhr mit dem Verkäufer in dem gekauften Pkw zu dessen Wohnung. Dort wurde der Wagen nochmals in Augenschein genommen und ein Kaufvertrag aufgesetzt. Nachdem der Kauf abgeschlossen war, brachte der Käufer rote Kennzeichen an und fuhr mit dem Fahrzeug davon.

Mann erklärte, er habe einen Motorschaden

Zwei Stunden später erhielt der 35-Jährige einen Anruf von einem unbekannten Mann. Der erklärte aufbrausend, dass er mit dem gekauften Wagen auf der Autobahn A7 einen Motorschaden hätte. Er erklärte, dass er deswegen 5800 Euro überwiesen haben wollte. Der Verkäufer war sich laut Polizeibericht sicher, dass er den Pkw in einwandfreiem Zustand verkauft hatte und wollte von dem Anrufer wissen, wo er steht, um sich von dem Schaden zu vergewissern.

Der Anrufer verwehrte ihm aber diese Möglichkeit und erklärte, dass der Wagen bereits abgeschleppt worden sei. Nachdem sich der 35-Jährige weigerte, den geforderten Betrag zu zahlen, wurde er von dem Anrufer massiv und in aggressiver Art und Weise mit dem Tod bedroht.

Bei einer Recherche im Internet stellte sich heraus, dass bereits eine Vielzahl von Betrügern mit „dieser Masche“ aufgefallen sind, die auf diese Weise Fahrzeugverkäufer bedrohen und versuchen an das geforderte Geld zu kommen.

Bei der Polizei wurden die notwendigen Ermittlungen zur Feststellung des Täters aufgenommen, so die Pressemitteilung.

viaKreis Dillingen: Verkäufer mit dem Tod bedroht – Nachrichten Dillingen – Augsburger Allgemeine.

Grüner Treibstoff: In Israel entsteht Sprit aus Wasser, Solarkraft und Co2

Elektroautos entwickeln sich sehr viel schneller, als von vielen Experten noch vor ein paar Jahren gedacht. Dennoch: Flugzeuge, Schiffe und auch Trucks werden in naher Zukunft nicht mit Strom betrieben werden können – dafür wären die Akkus schlicht zu schwer, ihre Reichweite zu gering. Deshalb suchen Startups und Unternehmen weltweit nach neuen Lösungen, um flüssige Kraftstoffe herzustellen. Aber nicht auf der Basis von Erdöl, sondern erneuerbaren Rohstoffen.

Eines dieser Unternehmen ist das in Israel ansässige NewCo2Fuel. Ab Februar planen der Gründer, Professor Jacob Karni vom Weizmann Institute of Science in der Stadt Rehovot und der Chef Dudi Banitt, durchaus Spektakuläres: Aus Wasser, dem Klimagas Kohlendioxid und Sonnenwärme wollen sie Benzin, Diesel oder Kerosin herstellen.

Die dafür nötigen Umwandlungsprozesse sind seit Jahrzehnten bekannt, ließen sich aber bisher nicht nutzen, weil dafür mehr Energie verbraucht wurde als später im Produkt steckt. Das fällt bei der Nutzung günstiger und quasi unendlich verfügbarer Solarenergie nicht länger ins Gewicht, glauben Karni und Banitt.

Wissenschaftler in der spanisch-deutschen Solarforschungsanlage Plataforma Solar de Almeria, im israelischen Weizmann Institute of Science und in einem Solarkraftwerk im deutschen Jülich haben die Grundlage für eine drastische Reduzierung der Kosten geschaffen.

viaGrüner Treibstoff: In Israel entsteht Sprit aus Wasser, Solarkraft und Co2 – WiWo Green.

Datenschützer warnt vorm gläsernen Autofahrer

Die Datenschützer entdecken \“intelligente Autos\“: Da kommt die Privatsphäre im Straßenverkehr \“unter die Räder\“, warnt der baden-württembergische Datenschutzbeauftragte in seinem Tätigkeitsbericht.

Der baden-württembergische Datenschutzbeauftragte Jörg Klingbeil hat Bedenken gegen die zunehmende Vernetzung des Verkehrs. Die Industrie treibe das Konzept \“intelligenter Autos\“ voran, die untereinander, mit den Herstellerfirmen, Werkstätten anderen Dienstleistern und der Straßeninfrastruktur auch über das Internet verknüpft werden sollten, schreibt der Experte in seinem jetzt veröffentlichten Tätigkeitsbericht (PDF-Datei) für die Jahre 2012 und 2013: \“Ohne personenbeziehbare Daten wird das kaum gehen; damit droht uns bald der gläserne Autofahrer.\“

Unternehmen hätten den Verkehr bereits als „Anwendungsbereich für Big Data“ ausgemacht, erläutert Klingbeil seine Sorge. Vom kommenden Jahr solle zudem der von Brüssel vorgegebenen automatische Notruf E-Call in den Fahrzeugen Einzug halten. Diese Entwicklung öffne ein „Einfallstor für weitere Telematikanwendungen“. Von tauglichen Datenschutzkonzepten und einer tragfähigen Rechtsgrundlage dafür sei aber weit und breit noch nichts zu sehen. So drohe die Privatsphäre „im wahrsten Sinne des Wortes unter die Räder“ zu geraten. Einen weiteren Schwerpunkt des 200-seitigen Reports bildet die innere Sicherheit auf Landesebene. Klingbeil moniert hier, dass die grün-rote Koalition im Ländle in diesem Bereich unnötig viele Daten sammle. So würden etwa selbst Bagatelldelikte in polizeilichen Auskunftssystemen gespeichert, obwohl sich die Grünen und die SPD früher in der Opposition selbst dagegen ausgesprochen hätten.

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Teures Verkehrschaos: Staus kosten jeden deutschen Haushalt 509 Euro im Jahr!

Im Stau zu stehen ist nicht nur nervig, es ist auch sündhaft teuer. Die vielfachen Verkehrsinfarkte kosten die deutschen Haushalte rund 7,5 Milliarden Euro – jedes Jahr. Dabei gäbe es Lösungen.

Die Verkehrsstaus in Deutschland kosten Sprit, Nerven – und sehr viel Geld. Nach einer aktuellen Studie des Centre for Economics and Business Research Cebr verursachen die Staus in den 22 größten deutschen Städten pro Jahr 7,5 Milliarden Euro zusätzliche Kosten für die Haushalte. Das sind für jeden deutschen Haushalt 509 Euro.

„Millionen von Menschen nutzen jeden Tag das Auto, um zur Arbeit zur kommen. Diese Studie zeigt den starken Einfluss, den Staus auf die deutsche Wirtschaft haben“, sagt Andreas Hecht, Vizepräsident beim Telemetriedaten-Verarbeiter Inrix, der die Studie beauftragt hatte.

„Staus verringern die Produktivität und führen dazu, dass Pendler mehr zahlen müssen und gleichzeitig sogar weniger Freizeit haben. Außerdem wird dadurch auch der Umwelt geschadet.“

viaTeures Verkehrschaos: Staus kosten jeden deutschen Haushalt 509 Euro im Jahr! – Wirtschafts-News – FOCUS Online – Nachrichten.