Propaganda-Streifen wie „Jud Süß“: YouTube zeigt verbotene Nazi-Filme

Ob „Jud Süß“ oder „Hitlerjunge Quex“: Verbotene Filme der Nationalsozialisten sind im Internet problemlos zu sehen. Unbekannte laden die Propaganda-Streifen immer wieder hoch – und Zehntausende klicken sie an. Dabei könnten die Filme leicht gesperrt werden.

Sie heißen „Jud Süß“, „Hitlerjunge Quex“ oder „Ich klage an“: Zahlreiche in Deutschland auf dem Index stehende Propagandafilme der Nationalsozialisten sind im Internet problemlos zu sehen. Diese sogenannten Vorbehaltsfilme haben meist rassistische, antisemitische, volksverhetzende oder kriegsverherrlichende Inhalte. Sie dürfen hierzulande nur öffentlich gezeigt werden, wenn es zuvor einen wissenschaftlichen Einführungsvortrag gibt und nach dem Film eine Diskussion. Die Rechte an den Filmen hält die Wiesbadener Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung.

Beim Video-Portal YouTube ist das Problem bekannt. „Wir sind deswegen seit längerem mit der Murnau-Stiftung in Kontakt“, sagt YouTube-Sprecherin Mounira Latrache. Bei einem Termin im April will die Google-Tochter gemeinsam mit der Stiftung eine Lösung suchen. Das Problem sei, dass YouTube solche Filme nicht im Voraus herausfiltern könne. „Pro Minute werden mittlerweile weltweit 100 Stunden Videomaterial hochgeladen“, sagt Latrache. Da sei ein Filter „praktisch nicht möglich und auch nicht im Sinne des Erfinders“. Grundsätzlich sei YouTube die Meinungsfreiheit wichtig. Angemeldete Nutzer könnten problematische Filme jedoch melden, und dann würden diese auf ihre Gesetzmäßigkeit geprüft und gegebenenfalls gelöscht.

Filme könnten komplett gesperrt werden

Genau dies tut die Murnau-Stiftung regelmäßig, wie Vorstand Ernst Szebedits sagt. „Das ärgert uns seit Jahren, dass immer wieder Vorbehaltsfilme dort auftauchen. Es gibt auch Leute, die sich bei uns darüber beschweren, dass die Filme dort zugänglich sind.“ Die Stiftung müsse die neu ins Netz gestellten Streifen aber auch immer wieder neu melden. „Man sagte uns nun, es gebe eine technische Möglichkeit, die Filme dauerhaft aus dem Netz zu verbannen“, sagt Szebedits. Dafür müssten sie jedoch komplett digitalisiert werden. Dies will die Stiftung im April mit YouTube besprechen.

Der „Hitlerjunge Quex“ ist immer wieder bei YouTube zu sehen. Diesmal wurde er von einem Nutzer mit dem Pseudonym „PropagandaleiterBG“ veröffentlicht und mehr als 2000-mal angeklickt. Auch der bekannte Streifen „Jud Süß“ von Veit Harlan ist in voller Länge zu sehen – er bekam bisher schon fast 35 000 Klicks.

Stereotype kommen oft nur unterschwellig zum Ausdruck

Mit der Frage, ob die normale Veröffentlichung der „Vorbehaltsfilme“ inzwischen nicht sogar legitim sein könnte, beschäftigt sich die Dokumentation „Verbotene Filme“ von Felix Moeller. Zum Kinostart am Donnerstag (6. März) wird in Nürnberg ein Themenabend veranstaltet, bei dem die Doku gezeigt wird und auch der „Hitlerjunge Quex“. Den Einführungsvortrag hält der Historiker Pascal Metzger vom Verein Geschichte für Alle. „Die Frage der Freigabe ist schwer zu ermessen. Es gibt Argumente dafür und dagegen“, sagt Metzger.

„In den Filmen kommen Stereotype oft nur unterschwellig zum Ausdruck, die man daher akzeptiert, ohne es zu merken.“ Geschichtlich nicht genug gebildete Menschen könnten daraus falsche Schlüsse ziehen. Andererseits stammten die Filme aus einer ganz anderen Zeit und vieles sei klar als Propaganda erkennbar. „Es gibt auch das Argument, dass man diese Propaganda den Leuten nicht vorenthalten sollte, dass sich jeder darüber informieren können muss und Künstler das Ganze verarbeiten können sollen“, sagt Metzger. Durch das Verbot könne zudem eine Art Kult geschaffen werden.

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Gerichtsurteil : YouTube muss islamfeindliches Video entfernen

Das Internet-Videoportal YouTube muss auf Anordnung eines US-Berufungsgerichts einen islamfeindlichen Film von seiner Webseite entfernen. Der Film „Unschuld der Muslime“ hatte Ende 2012 in vielen Teilen des Nahen Ostens Gewalt ausgelöst. Der dreiköpfige Richterausschuss in San Francisco kam am Mittwoch zu dem Schluss, dass die Veröffentlichung des Videos bei YouTube gegen das Urheberrecht der Schauspielerin Cindy Lee Garcia verstößt, die darin zu sehen ist.

In dem 14-minütigen Film wird der islamische Prophet Mohammed als Pädophiler und Womanizer dargestellt. Garcia sagte, sie sei von Mark Basseley Youssef hereingelegt worden, damit sie in dem Film auftrete. Das Drehbuch, das sie zu Gesicht bekommen habe, habe weder einen Bezug zu Muslimen noch zu Mohammed gehabt.

YouTube hatte Forderungen, das Video aus seinem Portal zu entfernen zurückgewiesen und argumentiert, dass nur der Filmemacher und nicht die Schauspielerin das Urheberrecht besäßen. Das Gericht urteilte jedoch, dass die Schauspielerin das Urheberrecht für ihre Darstellung habe, weil sie geglaubt habe, dass diese für einen anderen Film sei, der nichts mit dem veröffentlichten Video zu tun habe.

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Google plant mobile Video-Überwachung: Die App für Diktatoren

Wie wäre das: Auf der Demo kurz das Handy in die Höhe gereckt und ein Video aufgenommen, schon werden die Sicherheitsbehörden alarmiert. Die könnten dann auch gleich Zugriff auf den Datenspeicher haben, in den die Videos und vielleicht auch Fotos automatisch hochgeladen wurden. Nicht nur die eigenen, sondern die aller anderen Smartphone-Fotografierer drum herum gleich mit. Doch keine Sorge, die Leute von – sagen wir mal – der NSA oder des weißrussischen Autokraten Lukaschenka bekämen keine in trauter Zweisamkeit gedrehten Videos zu Gesicht. Das kleine Programm auf dem Mobiltelefon würde nur anspringen, wenn viele Menschen gleichzeitig ihre Handykameras zücken. Und während draußen schon Polizeieinheiten in die Wagen sprängen, liefe im Rechenzentrum der Behörden längst die Gesichtserkennungssoftware über das reiche Datenmaterial.

Viele Handyvideos vom selben Ort, dann gibt es Alarm

Was nach Überwachungsparanoia oder Schurkenstaat-Thriller klingt, ist nur eine mögliche künftige Anwendung für ein Programm, das Google gerade zum Patent angemeldet hat. Es soll, so heißt es im US-Patentantrag 20140025755, geeignet sein „herauszufinden, dass wahrscheinlich ein Ereignis von Interesse stattgefunden hat“. Eine öffentliche Versammlung etwa, eine Popkonzert oder auch ein Unfall. Wann immer Menschen in großer Zahl zusammenkommen, soll das Programm Meldung an Dritte geben. Potentielle Empfänger? Strafverfolgungsbehörden. Sie nennt Google an erster Stelle, um noch Zeitschriftenverlage und Blogs nachzuschieben. Dabei dürfte die Idee vor allem für Sicherheitsdienste interessant sein.

Sie beruht auf dem automatischen Upload von Videos. Registriert das System, so ist es gedacht, eine bestimmte Anzahl Clips mit ähnlichen Zeitangaben und Geodaten, schlägt es Alarm – und könnte dann das, was heute schon der Partymodus bei Google+ leistet, in dem Partygänger live ihre Bilder teilen, mit den Zielen flächendeckender Kameraüberwachung verschmelzen. Diagramme im Patentantrag legen zwar nahe, dass es für Handynutzer Möglichkeiten geben sollte, dem Upload und der Meldung zu widersprechen. Aber je nachdem, wo das System zum Einsatz käme, ließe sich diese sicher am leichtesten aushebeln. Zum Beispiel mit dem Argument einer terroristischen Bedrohung.

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Browser Chrome als Abhörzentrale nutzbar

Ein Fehler in Googles Browser erlaubt es Angreifern, das Rechnermikrofon ohne Wissen des Nutzers zum Mitschneiden seiner Gespräche zu verwenden. Das Leck ist dem Hersteller seit Monaten bekannt, aber bisher nicht behoben.

Nachdem Google eine ihm bekannte Sicherheitslücke innerhalb von vier Monaten nicht geschlossen hat, reichte es dem israelischen Sicherheitsexperten Tal Atar jetzt: Er veröffentlichte eine Beschreibung des Bugs samt Beispielcode für einen Exploit. Dieser demonstriert, wie ein Angreifer das Mikrofon des Rechners ohne Wissen des Nutzers zum Abhören von Gesprächen nutzen kann.

Zwar muss ein Anwender der Verwendung des Mikrofons durch eine Webanwendung zustimmen. Ist die Verbindung zum Webserver jedoch per HTTPS gesichert, fragt der Browser nur einmal nach und merkt sich die Zustimmung für weitere Sitzungen. Ein eingeschaltetes Mikrofon wird durch ein blinkendes Icon im jeweiligen Tab angezeigt.

Allerdings, erklärt Tal Atar, könne eine Website gleichzeitig ein Fenster hinter dem Browserfenster anlegen (Pop-under). Darin könne eine Anwendung weiterhin das Mikrofon verwenden, ohne dass der Benutzer das bemerke: Diese Aktivität werde in keinem Tab angezeigt. So kann ein Angreifer den laufenden Browser zum Abhören sämtlicher in der Umgebung geführten Gespräche missbrauchen.

Den Bug habe er bei der Arbeit an einer JavaScript-Bibliothek zur Spracherkennung bemerkt und am 13. September 2013 an Google gemeldet. Dessen Entwickler hätten die Schwachstelle sechs Tage später identifiziert und am 24. September eine Fehlerkorrektur bereitgestellt. Die habe jedoch bis heute nicht ihren Weg in den Code des Browsers gefunden. Angeblich sei nicht klar, wie die Korrektur standardkonform umzusetzen ist.

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Google will Hausgeräte-Markt erobern

Der Internetkonzern Google steigt in das Geschäft mit vernetzter Haustechnik ein. Für 2,3 Milliarden Euro kauft das US-Unternehmen den Thermostat- und Rauchmelder-Hersteller Nest Labs. Es ist eine der größten Übernahmen in der Google-Firmengeschichte. Lediglich beim Kauf von Motorola für 12,5 Milliarden Dollar im Jahr 2012 wurde mehr Geld ausgegeben. Die Aufsichtsbehörden müssen dem Kauf noch zustimmen.

Nest Labs stellt unter anderem Heizungsregler her, die die Vorlieben ihrer Nutzer erkennen und sich dem Heizverhalten anpassen. Die Firma wurde 2010 vom ehemaligen Apple-Manager Tony Fadell gegründet, der auch nach der Übernahme Geschäftsführer bleiben soll.

Auch in anderen Feldern der vernetzten Haustechnik ist Nest Labs aktiv: \“Wir sehen, wenn Leuten ihr Toast verbrennt oder Kohlenstoffmonxid austritt\“, beschrieb Fadell auf einer Konferenz im Dezember das Geschäftsfeld.

Nest Labs bleibt eigenständige Marke

Die dabei gesammelten Daten über die Nutzer würden jedoch nicht weitergegeben. Ein eigenes Hacker-Team kümmere sich um die Sicherheit. Nest Labs beschäftigt rund 280 Mitarbeiter und soll als eigenständige Marke weiterarbeiten.

Google versucht bereits seit längerer Zeit, seine Geschäftsfelder zu erweitern – etwa durch selbstfahrende Autos oder die \“Google-Brille\“.

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Google experimentiert mit Internet aus Luftballons

Es klingt wie eine leicht spinnerte Idee, aber Google meint es offenbar ernst: Der Internet-Konzern will Tausende Ballons in die Stratosphäre schicken und so allen Menschen auch im entlegensten Winkel der Welt Online-Zugang bieten.

Internet-Gigant Google hat einen verwegenen Plan vorgestellt, Menschen überall auf der Welt Zugang zum World Wide Web zu verschaffen: mit Sendeballons in der Stratosphäre etwa 20 Kilometer über der Erdoberfläche. In Neuseeland enthüllte der Konzern am Samstag sein bislang geheim gehaltenes Pilotprojekt. Dort stiegen diese Woche die ersten der mit Helium gefüllten Ballons auf. Etwa 50 Testhaushalte sollen die Internetverbindungen ausprobieren.

Ohne aufwendige Verkabelung

Die Bedeutung liegt nach Darstellung von Google darin, dass mit einigen Tausend solcher Ballons praktisch überall auf der Welt auch ohne aufwendige Verkabelung ein Zugang zum Internet möglich wäre. Damit könnten neben den bereits 2,2 Milliarden vernetzten Menschen theoretisch weitere 4,8 Milliarden hinzu kommen. Google selbst vergleicht das Projekt mit einem Flug zum Mond. Es sei „ein wirklich großes Ziel“, sagte Projektleiter Mike Cassidy. „Die Macht des Internets ist wahrscheinlich eine der umwälzendsten Technologien unserer Zeit.“

Noch befindet sich das Projekt allerdings in einer Experimentierphase. Der erste Nutzer des „Google Balloon Internet“ war der Bauer und Unternehmer Charles Nimmo aus dem kleinen Ort Leeston, einer der 50 Tester. Seine Internetverbindung hielt 15 Minuten, bevor der Sendeballon außer Reichweite schwebte.

Sie seh en wie Quallen aus

Nimmo – Bewohner einer ländlichen Region ohne Breitband-Verkabelung – hält die Google-Idee für interessant. Bislang ist er auf eine Satellitenverbindung ins Internet angewiesen, die ihn bis zu 1.000 Dollar (rund 750 Euro) im Monat kostet. „Es war komisch“, sagte Nimmo über das Google-Projekt. „Aber es ist auch aufregend, an etwas Neuem teilzunehmen.“

Die mit Helium gefüllten Ballons ähneln in ihrem Aussehen riesigen Quallen. In rund 20 Kilometern Höhe sind sie von der Erde aus nicht zu sehen. Sie segeln mit den Windströmen um die Welt. Ihre Energie beziehen sie über Solarpanele, die Internetverbindung wird über Bodenstationen hergestellt. Das Signal hüpft sozusagen von Ballon zu Ballon und wird über die dort angebrachten Sender zu den Nutzern gefunkt.

Netz aus den Wolken

Jeder Ballon könnte laut Google Internetverbindungen für die Bewohner von etwa 1250 Quadratkilometern anbieten – eine Fläche, die etwa der doppelten Größe der Millionenstadt New York entspricht. Erreicht werden könnte so praktisch jede Region der Erde, ob nun am afghanischen Khyber-Pass oder im afrikanischen Urwald. Dennoch gibt es eine Reihe von Hindernissen. Unter anderem müsste jeder Nutzer einen speziellen Empfänger für das Ballon-Signal haben.

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Internetfirmen dürfen kaum Infos über US-Spähanfragen geben

Im Streit über das Spähprogramm der US-Geheimdienste haben betroffene Unternehmen der Regierung nur geringfügige Zugeständnisse abgerungen.

Facebook und Microsoft setzten in den Verhandlungen durch, gewisse Informationen über die Behördengesuche öffentlich machen zu dürfen. Die Angaben sind aber sehr spärlich und nur wenig aussagekräftig. Bekanntgegeben wurden am Freitag nur die nackten Zahlen der Anfragen – ohne einordnenden Hintergrund oder Details.

Die großen Internetkonzerne stehen vor einer Zerreißprobe: Einerseits müssen sie heimische Gesetze zur Terrorabwehr befolgen. Andererseits müssen sie die empörte Kundschaft beschwichtigen, die wissen will, wie weit die Geheimdienste Einblick in ihre Daten haben. Nach den Enthüllungen zum Spähprogramm „Prism“ stand zunächst sogar im Raum, dass die Regierung direkten Zugriff auf die Computer der Unternehmen habe. Dies haben Facebook, Microsoft sowie Google aber umgehend dementiert.

TAUSENDE ANFRAGEN

Dem Gesetz nach dürfen die Firmen so gut wie keine Auskünfte über die Anfragen geben. Facebook verständigte sich nun mit dem Justizministerium darauf, immerhin deren Zahl veröffentlichen zu dürfen. Demnach gab es in der zweiten Jahreshälfte 2012 zwischen 9000 und 10.000 Behördenanfragen, die 18.000 bis 19.000 Nutzeradressen betrafen. Insgesamt zählt Facebook mehr als 1,1 Milliarden Nutzer weltweit. Bei Microsoft holten die Behörden nach Konzernangaben im zweiten Halbjahr 2012 Einkünfte zu rund 31.000 Kundenadressen ein.

Die entscheidende Frage dabei ist, wie viele von den Anfragen gesetzliche Geheimanweisungen nach dem Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA) sind, das der Regierung den Zugang zu elektronischen Daten von Nicht-US-Bürgern erlaubt, wenn diese eine Bedrohung der nationalen Sicherheit darstellen. Facebook unterstrich, hierzu keine Angaben machen zu dürfen. Eine mit dem Unternehmen vertraute Person sagte lediglich, die genannte Zahl betreffe mehrheitlich Routineanfragen der Polizei. Facebook will in weiteren Verhandlungen erreichen, dass das Unternehmen zusätzliche Informationen preisgeben darf. Auch Google befindet sich eigenen Angaben zufolge noch in Gesprächen mit der Regierung.

YAHOO WEHRT SICH – ERFOLGLOS

Es gilt mittlerweile als gesichert, dass viele Internetfirmen die Begehrlichkeiten der Geheimdienste nicht widerspruchslos hingenommen haben. Unklar ist jedoch, wie erfolgreich sie mit ihren Einwänden waren. Lediglich von Yahoo ist bekannt, dass das Management Beschwerde gegen eine Anfrage einlegte – die dann aber vom zuständigen Gericht abgewiesen wurde. „Als Yahoo verloren hatte, brachte das alle von Klagen ab“, sagte eine Person aus einem anderen Unternehmen. Der Kurznachrichtendienst Twitter, der sich als rigoroser Fürsprecher der Meinungsfreiheit und Verteidiger der Privatsphäre gibt, nimmt bislang nicht an „Prism“ teil. Doch letztlich werde sich das Unternehmen wohl beugen, sagten Personen, die mit Verhandlungen zwischen den Firmen und der Regierung vertraut sind.

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