Waffenindustrie: Deutsche Rüstungsexporte verdoppeln sich nahezu

Die deutschen Rüstungsexporte haben sich einem Zeitungsbericht zufolge im vergangenen Jahr fast verdoppelt. 2015 seien Einzelgenehmigungen für die Ausfuhr von Rüstungsgütern in Höhe von 7,86 Milliarden Euro erteilt worden, berichtet die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf den „Rüstungsexportbericht 2015“ des Wirtschaftsministeriums, den das Kabinett am Mittwoch beschließen will.2014 hat die Regierung lediglich Rüstungsexporten im Wert von 3,97 Milliarden Euro eine Ausfuhrgenehmigung erteilt. Die Rüstungsexporte seien damit auf den höchsten Stand in diesem Jahrhundert gestiegen, schreibt die Zeitung.Mit 7,86 Milliarden Euro habe das Volumen im vergangenen Jahr auch jene 7,5 Milliarden Euro übertroffen, die Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel im Februar unter Berufung auf vorläufige Zahlen genannt hatte.

Quelle: Waffenindustrie: Deutsche Rüstungsexporte verdoppeln sich nahezu – Wirtschaftspolitik – FAZ

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Deutschland war 2015 weltweit drittgrößter Waffenexporteur

Deutschland ist im vergangenen Jahr hinter den Vereinigten Staaten und Russland der drittgrößte Waffenexporteur weltweit gewesen. Wie der Branchendienst „Jane’s“ in seinem jährlichen Rüstungsbericht feststellt, verkauften deutsche Unternehmen 2015 Rüstungsgüter im Wert von rund 4,78 Milliarden Dollar (4,2 Mrd Euro) ins Ausland – Kleinwaffen und Munition nicht mitgerechnet.

Davon ging etwas weniger als ein Drittel (29 Prozent) in den Krisengürtel Nahost-Nordafrika. Wichtigster Abnehmer in dieser Region war im vergangenen Jahr Saudi-Arabien, gefolgt von Algerien, Ägypten und Qatar. Laut „Jane’s“ werden die Lieferungen nach Nordafrika und Nahost 2018 sogar 40 Prozent der deutschen Rüstungsexporte ausmachen. Danach fällt der Anteil voraussichtlich wieder ab, auf 28 Prozent.

 Im Vorjahr hatte Deutschland in der Liste der größten Exporteure noch auf dem fünften Platz gelegen. Dass es 2016 wohl nur für den vierten Platz reichen wird, liegt nach Auskunft des Autors Ben Moores allerdings nicht daran, dass Deutschland seine Rüstungsexporte zurückfährt. Im Gegenteil: Der Gesamtbetrag wird den Berechnungen zufolge sogar noch einmal minimal steigen.

Rüstungs-Großmacht Frankreich

Grund sei vielmehr die Tatsache, dass Frankreich seine Rüstungsindustrie „wiederbelebt“ habe, sagte Moores. Die Gesamtsumme der französischen Rüstungsexporte in diesem Jahr schätzt er auf rund sechs Milliarden Dollar. Seinen Berechnungen zufolge wird Frankreich 2018 sogar Russland überrunden und zum zweitgrößten Exporteur von Rüstungsgütern aufsteigen.

Der weltweit größte Importeur von Waffen und Ausrüstung ist und bleibt Saudi-Arabien. Laut „Jane’s“ wurden im vergangenen Jahr Rüstungsgüter im Wert von rund 9,3 Milliarden Dollar in das islamische Königreich geliefert. In diesem Jahr liegen die saudischen Militär-Importe sogar knapp über zehn Milliarden Dollar.

Indien belegte in der Liste der wichtigsten Importeure in diesem und im vergangenen Jahr jeweils den zweiten Platz. Die Emirate steigern ihre Rüstungsausgaben den Angaben zufolge massiv. In diesem Jahr sollen sie Material im Wert von rund drei Milliarden Dollar erhalten. Damit sind sie aktuell der drittgrößte Importeur von Rüstungsgütern.

Quelle: Deutschland war 2015 weltweit drittgrößter Waffenexporteur

Afghanistan: USA verlieren Kontrolle über Hunderttausende Gewehre

Die Vereinigten Staaten haben bei ihrem Militäreinsatz in Afghanistan die Kontrolle über große Waffenkontingente verloren. Hunderttausende Waffen könnten in die Hände der aufständischen Taliban gelangen, warnte der US-Rechnungsprüfer für Afghanistan Sigar, John Sopko, in einem am Montag veröffentlichten Bericht.

Weder die amerikanische Regierung noch die afghanischen Behörden hätten die Waffen ordentlich registriert, kritisierte Sopko. Zusätzliche Risiken entstünden dadurch, dass die Zahl der afghanischen Sicherheitskräfte in den kommenden Jahren von 352.000 auf 228.500 verringert werden soll.

Seit 2004 seien allein mehr als 747.000 Schnellfeuergewehre vom Typ Kalaschnikow AK-47 geliefert worden, heißt es laut AFP in dem Report. Der Gesamtwert der Schnellfeuerwaffen, Granatwerfer und sonstiger Waffen belaufe sich auf rund 626 Millionen Dollar.

Die Nachrichtenagentur AP meldete, dass der US-Regierung über eine Vielzahl der 465.000 Waffen, die sie an das afghanische Militär und Armee geliefert habe, keine genauen Informationen mehr vorliegen. Auf welchen Zeitraum sich die Anzahl bezieht, schrieb AP nicht.

viaAfghanistan: USA verlieren Kontrolle über Hunderttausende Gewehre – SPIEGEL ONLINE.

Atommächte rüsten Schrott ab

Manchmal ist weniger trotzdem mehr. Zum Beispiel beim globalen Atomwaffenarsenal, wo die Atommächte zwar zahlenmäßig abrüsten, qualitativ aber aufrüsten. Das ist ein globaler Trend, zeigt der neue SIPRI-Bericht.

Dank dem Abrüstungsabkommen START zwischen USA und Russland gibt es immer weniger atomare Massenvernichtungswaffen auf der Welt, so der neue Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI. Doch auch wenn die beiden atomaren Supermächte vertragsgemäß die Anzahl ihrer atomaren Sprengköpfe reduzieren, ist das nicht unbedingt ein Beweis für reelle Abrüstung: „Viele der Atomsprengköpfe, die verschrottet oder unschädlich gemacht werden, sind noch alte und überholte Sprengköpfe, sozusagen das Erbe aus den Zeiten des Kalten Krieges“, sagt Shannon Kile, einer der Hauptautoren des neuen SIPRI-Berichts. „Im Sinne der operativen Stärke ist die Reduzierung eher bescheiden“.

Enttäuschte Hoffnungen

Wer dachte, dass das neue START-Abkommen (Strategic Arms Reduction Treaty, deutsch: Vertrag zur Verringerung der strategischen Nuklearwaffen) zwischen Russland und den USA, das 2011 in Kraft trat, die Welt in absehbarer Zeit in eine atomwaffenfreie Zone verwandeln würde, war wohl zu optimistisch.

„Das Ganze ist schon enttäuschend“, meint Anette Schaper, Projektleiterin und Expertin für atomare Rüstungskontrolle der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung in Frankfurt am Main.

Das liege vor allem am nach wie vor schwierigen Verhältnis zwischen den USA und Russland, so Schaper. „Man hätte Russland noch stärker einbeziehen müssen und im NATO-Russland-Rat auch noch ernster nehmen müssen, als es der Fall ist.“

Die deutsche Expertin ist nicht zuletzt darüber enttäuscht, dass nach wie vor Atomwaffen auch in Deutschland stationiert sind. Sie nennt dies einen „Anachronismus“. „Eigentlich sollten sie längst abgerüstet und abgezogen werden. Aber die NATO ist im Moment noch nicht so weit“, so Schaper.

Atomriesen und Atomzwerge

Russland und die USA besitzen den weitaus größten Teil der weltweiten Atomarsenale – über 90 Prozent. Doch auch die kleineren Atommächte scheinen dem Modernisierungstrend zu folgen, so der neue Bericht des Stockholmer Instituts. Frankreich und Großbritannien arbeiten entweder bereits an der Modernisierung ihrer atomaren Waffensysteme oder sind noch in der Planungsphase, so Shannon Kile von SIPRI. Klar sei jedoch, dass weder Großbritannien noch Frankreich ganz auf ein atomares Waffenarsenal in absehbarer Zeit verzichten werden.

„China scheint ein längerfristiges Modernisierungsprogram zu durchlaufen, aber der Fokus liegt eher auf Qualitätsverbesserung und nicht auf einer zahlenmäßigen Erweiterung des Atomprogramms“, so Kile.

Indien und Pakistan rüsten auf

Eher bereitet ihm die Entwicklung bei zwei der kleineren Atommächte Sorge: „Wir wissen, dass Indien und Pakistan sowohl den Umfang, als auch die Qualität ihrer Atomarsenale ausbauen“, sagt der SIPRI-Experte.

Bedenklich finde er vor allem, dass die Atomwaffen der beiden asiatischen Länder schneller einsatzfähig würden und dass sie auch gegen konventionelle Streitkräfte eingesetzt werden könnten.

Die Rüstungsspirale, so auch Annette Schaper von der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, hat in den beiden asiatischen Ländern eine Eigendynamik entwickelt. „Pakistan sieht sich von Indien bedroht. Die Inder gucken da eher auf China“.

Nordkorea – die große Unbekannte

Ein Sonderfall ist die kleinste Atommacht, Nordkorea. „Das ist ja ein völliger Außenseiter, der sich nur durch vermeintlich äußere Bedrohungen nach innen stabilisieren kann“, so Schaper.

Klar scheint jedoch, dass das abgeschottete Land seit Jahren seine Atomwaffen qualitativ verbessert. Früher, so der SIPRI-Bericht, seien Experten eher von „primitiven atomaren Sprengsätzen“ ausgegangen. Heute, so Shannon Kile von SIPRI, gehen die meisten davon aus, dass Nordkorea bereits funktionsfähige Kernwaffen besitzt.

Israels heimliche Atomwaffen

Auch Israel habe noch Atomwaffen, so Kile. Das Land habe zwar offiziell nie zugegeben, Atomwaffen zu besitzen, doch das sei ein „offenes Geheimnis“. Der Umfang des israelischen Atomprogramms scheint stabil zu sein, doch: „Israel wartet ab, was im Iran passiert. Sollte der Iran Atomwaffen entwickeln, könnte das auch Einfluss auf das Atomwaffenarsenal Israels haben“, meint Kile.

Insgesamt, so der SIPRI-Experte, seien in den vergangenen Jahren durch Abrüstungsabkommen zwischen den USA und Russland zwar viele Atomwaffen vernichtet worden. Waren es im Kalten Krieg fast 60.000 Stück, die eine prekäre Machtbalance sichern sollten, sind es heute nur noch rund 16.000, so die Zahlen von SIPRI. Klar sei jedoch: „16.000 Atomwaffen sind immer noch immens viele“, so Kile.

viaAtommächte rüsten Schrott ab | Welt | DW.DE | 16.06.2014.

Israels Armee stoppt Schiff mit iranischen Raketen

Israels Marine hat nach Armeeangaben im Roten Meer einen Frachter mit Dutzenden Raketen aus dem Iran aufgebracht.

Die Waffenlieferungen seien für die im Gazastreifen herrschende Hamas und andere Terrororganisationen bestimmt gewesen, sagte der israelische Verteidigungsminister Mosche Jaalon. „Damit sollten sie dazu verführt werden, wieder engere Beziehungen mit dem Iran zu knüpfen“, sagte Jaalon.

Die in Syrien hergestellten Raketen mit einer Reichweite von etwa 160 Kilometern hätten palästinensischen Terrororganisationen „nie dagewesene Fähigkeiten verleihen“ und praktisch alle Teile Israels erreichen können, sagte Militärsprecher Peter Lerner.

US-Präsident Barack Obamas Sprecher Jay Carney bestätigte, dass Israel eine „verdächtige Lieferung illegaler iranischer Waffen“ abgefangen habe. Sicherheitsberater der USA und Israels sowie Mitarbeiter der Geheimdienste und Militärs beider Länder hätten sich wegen des Vorfalls miteinander abgestimmt.

Der Iran wies die Angaben zurück. „Es hat nie ein Schiff mit iranischen Raketen Richtung Gazastreifen gegeben. Das sind wiederholte Lügen und grundlose Meldungen von zionistischen Medien“, sagte Vizeaußenminister Hussein Amir Abdullahian der iranischen Nachrichtenagentur Fars.

Ein ranghohes Hamas-Mitglied bezeichnete die Berichte als „Erfindung“ Israels. „Dies ist Teil einer immer schlimmer werdenden Meinungskampagne gegen Gaza“, sagte Salah al-Bardawil. Ein Sprecher des Hamas-Innenministeriums sagte, Israel wolle damit nur die fortwährende Blockade des Gazastreifens rechtfertigen.

Das unter panamaischer Flagge fahrende Schiff sei unterwegs nach Port Sudan gewesen, sagte Militärsprecher Lerner. Die „Klos-C“ sei rund 1500 Kilometer südlich von Israel in internationalen Gewässern vor der Küste zwischen dem Sudan und Eritrea abgefangen worden. Die Aktion sei friedlich verlaufen. 17 Bordmitglieder hätten sich sofort ergeben und voll mit den Soldaten kooperiert, sagte Lerner. Unter ihnen seien keine Iraner.

Die Raketen des Typs M 302 seien in Syrien hergestellt und zunächst nach Teheran geflogen worden, sagte der Militärsprecher. Von dort seien sie zum iranischen Hafen Bandar Abbas und dann zum irakischen Hafen Umm Kasr transportiert worden. Das aufgebrachte Schiff werde jetzt von der israelischen Marine begleitet und in einigen Tagen in der israelischen Hafenstadt Eilat eintreffen. „Wir haben diesen Transport seit sehr langer Zeit verfolgt“, sagte der israelische Generalstabschef Benny Ganz vor Journalisten in Tel Aviv.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte mit Blick auf das vom Westen angestrebte Atom-Abkommen mit der Regierung in Teheran: „Während der Iran für die Welt lächelt, sendet er tödliche Waffen an Terrororganisationen, um unschuldige Zivilisten zu treffen.“ Dies sei „der wahre Iran“. Teheran dürfe auf keinen Fall in den Besitz von Atomwaffen gelangen.

Vermutlich sollten die Raketen letztlich auf dem Landweg in den palästinensischen Gazastreifen gebracht werden, sagte der Militärsprecher. „Sie hätten Millionen Israelis gefährden können, wären sie angekommen“, sagte Lerner. „Dies veranschaulicht die iranischen Absichten.“ Militante Palästinenser im Gazastreifen schießen immer wieder Raketen ins israelische Grenzgebiet.

In einem ähnlichen Einsatz hatte Israel 2002 das mit Waffen für die Palästinenser beladene Schiff „Karine A“ im Roten Meer vor der Küste des Sudans aufgebracht. Es war mit 50 Tonnen Waffen aus dem Iran beladen. Der Kapitän der „Karine A“ gestand nach seiner Festnahme, dass er die Waffen im Auftrag der palästinensischen Autonomiebehörde geladen hatte.

viaIsraels Armee stoppt Schiff mit iranischen Raketen.

Russlands Rüstungsexport auf Rekordhöhe

Russlands Waffenhandel mit dem Ausland hat im vergangenen Jahr die Rekordmarke von 13,2 Milliarden US-Dollar erreicht, schreibt die „Rossijskaja Gaseta“ am Dienstag.

Gefragt sind vor allem die russischen Flugabwehrkomplexe Panzyr-S1, Buk-M2E, Tor-M2E und Antej-2500. Auf großes Interesse bei ausländischen Kunden stoßen zudem die S-400-Triumph-Systeme. Diese Systeme gehen jedoch erst ab 2016 in den Export. Bislang wurden nur die russischen Streitkräfte mit den S-400-Systemen versorgt.

Flugzeuge und Hubschrauber machen fast 40 Prozent bei den Verkäufen des russischen Waffenexporteurs Rosoboronexport aus. 2013 kam eine Einigung mit Peru über die Lieferung von 24 Transporthubschraubern des Typs Mi-171Sch im Gesamtwert von 500 Millionen Dollar zustande. Angola soll mit 18 Kampfjets Su-30K beliefert werden. Bangladesch will 24 Trainings- und Kampfflugzeuge des Typs Jak-130 kaufen. Im Februar wird die Jak-130 erstmals bei der Rüstungsmesse in Singapur vorgestellt.

Auch die militärtechnische Kooperation im High-Tech-Bereich verzeichnet einen Zuwachs. Im Frühjahr ist die Unterzeichnung eines entsprechenden Abkommens mit Großbritannien geplant. Auf diese Weise können Russland und Großbritannien künftig bei gemeinsamen Rüstungsprojekten kooperieren.

Dennoch war Rosoboronexport im vergangenen Jahr auch auf einige Schwierigkeiten gestoßen. Die vertraglich bereits vereinbarte Lieferung von Jak-130-Flugzeugen an Syrien kam nicht zustande. Russland und der Irak hatten sich auf einen Rüstungsdeal im Gesamtwert von 4,2 Milliarden Dollar geeinigt. Der Irak wollte Flugabwehrsysteme Panzyr-S1 und Kampfhubschrauber Mi-28NE kaufen. Vor kurzem kündigte der Irak das Abkommen jedoch wegen angeblicher Korruptionsfälle auf. Darüber hinaus lehnten die USA den zusätzlichen Kauf von russischen Mi-17W5-Hubschraubern für die afghanische Armee ab.

viaRusslands Rüstungsexport auf Rekordhöhe | Zeitungen | RIA Novosti.

Vierjähriger erschießt versehentlich seinen Vater

Die Waffe lag einfach in der Wohnung herum, als sie ein Vierjähriger aufhob und abdrückte: Im US-Staat Arizona hat ein Junge versehentlich seinen Vater erschossen. Der Zwischenfall setzt eine Reihe ähnlicher Tragödien fort.

Prescott Valley – Es sollte ein spontaner Besuch bei einem ehemaligen Mitbewohner in Prescott Valley im US-Bundesstaat Arizona werden – doch der Ausflug endete für einen 35-Jährigen tödlich. Sein vierjähriger Sohn, den er mitgenommen hatte, entdeckte bei dem Gastgeber eine kleinkalibrige Handfeuerwaffe und fragte seinen Vater, was das denn sei. Dann drückte der Junge ab.

Die Kugel traf den Vater in die Brust, er wurde schwerverletzt noch in ein Krankenhaus gebracht, wo aber nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden konnte. Die Polizei sprach nach CNN-Angaben von einem tragischen Unfall, auf einen Streit zwischen den Männern in der Wohnung lasse nichts schließen.

Erst vor wenigen Wochen war es in den USA schon zu einer ähnlichen Tragödie gekommen.In Kentucky hatte ein Fünfjähriger seine zweijährige Schwester erschossen – mit einem Kindergewehr. Die Waffe der Marke „My First Rifle“ (Mein erstes Gewehr) soll er im vergangenen Jahr geschenkt bekommen haben. Auch in New Jersey kamen im April zwei Menschen durch mit Waffen spielenden Kindern ums Leben.

Als Reaktion auf den neuesten Fall appelliert die Polizei an Waffenbesitzer: „Wenn euch ein Kind besucht, dann packt als erstes eure Waffe weg.“

viaVierjähriger erschießt versehentlich seinen Vater – SPIEGEL ONLINE.